Abnehmen ohne Hunger – es funktioniert!

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Ohne Hunger abnehmen – geht das?

Was ist der beste Weg, um abzunehmen? Immer mehr Studien, darunter eine große Rezension, die 2013 in der US-Endokrinologie veröffentlicht wurde, belegen, dass der Schlüssel zum Abnehmen darin besteht, den Kalorienverbrauch durch viel tägliche Bewegung und körperliche Betätigung hoch zu halten. Außerdem werden qualitativ hochwertige Kalorien verzehrt, um diese Aktivitäten optimal zu betreiben. Ganze, minimal verarbeitete Lebensmittel liefern die nötige Energie und tragen gleichzeitig dazu bei, deinen Appetit zu regeln und deinen Hunger zu reduzieren, was zum abnehmen anregt.

Adipositas-Forscher nennen diesen Ansatz den Erhalt eines „hohen Energieflusses“. Dieser wissenschaftliche Begriff bedeutet einfach, dass du darauf hinarbeiten solltest, eine hohe Anzahl von Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig eine hohe Anzahl von Qualitätskalorien zu essen. So kannst du deinen „Energiefluss“ verstärken und deinen Gewichtsverlust in Schwung setzen.

5 Tipps – Abnehmen ohne Hunger!

1. Mehr Naturprodukte, werde natürlich!

Vollständige, natürliche Lebensmittel, wie Gemüse, Obst, Bohnen und Vollkorn, sind reich an Ballaststoffen. Faserreiche Lebensmittel nehmen Volumen im Magen auf und helfen dir, dich lange satt zu fühlen. Lösliche Ballaststoffe (reichlich in Bohnen und Früchten enthalten) verlangsamen die Magenentleerung und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Sie halten somit deinen Hunger in Schach. Ballaststoffreiche Lebensmittel enthalten auch Präbiotika – spezielle Stärken, die als Nahrung für die Probiotika oder gesunde Bakterien in deinem Magen-Darm-Trakt dienen.

Unser Tipp: Esse täglich mindestens 3 Portionen Gemüse und 3 Stück Obst, dazu mehrere Portionen ballaststoffreiche Süsskartoffeln, Bohnen und Vollkorn.

2. Bifidobakterien und abnehmen

Es gibt Tausende von Bakterienstämmen (die oben genannten Probiotika) in deinem Darm. Eine umfangreiche Studie, die 2013 veröffentlicht wurde, ergab, dass bestimmte Stämme die Fettleibigkeit beeinflussen. Einige Bakterien beeinflussen die Menge der aus der Nahrung gewonnenen Energie und senden Signale, die den Stoffwechsel beeinflussen. Ein besonderer Stamm, die so genannten Bifidobakterien, unterstützt das Abnehmen und vermindert Symptome im Zusammenhang mit Fettleibigkeit, wie z.B. einen Anstieg der entzündlichen Merkmale. Kuhmilch, wie zum Beispiel Kefir, Buttermilch, Joghurt und Käse, sind reich an Bifidobakterien.

Unser Tipp: Täglich mindestens 1 Portion kultivierte Milchprodukte und andere probiotische Lebensmittel wie Miso, Tempeh und sogar Sauerkraut einnehmen.

3. Beim Essen, verbrennst du Kalorien

Bei Studien wurde nachgewiesen, dass Capsaicin, eine Verbindung in scharfer Chilischote, zur Steigerung der Kalorienverbrennung, zur Verringerung des Appetits und zur Gewichtskontrolle beiträgt. Das macht frische oder getrocknete Paprika, Pfefferflocken und Chilischoten zu einer sinnvollen Ergänzung deiner Ernährung. Grüner Tee, der über spezielle Polyphenole namens Katechine verfügt, kann auch helfen, die Kalorienverbrennung zu fördern und den Hunger zu drosseln.

Unser Tipp: Deine zweite Tasse Kaffee kannst du gegen einer Tasse grünen Tee austauschen. Füge einen kleinen Hauch von roten Paprikaflocken in deine Suppen und Nudelsaucen hinzu.

4. Kleinere Teller, kleinere Portionen

Eine neue Studie der Universität Cornell zeigt, dass 92% der Menschen ihre Teller leer essen. Das ist nicht so schlimm, wenn du Salate isst, aber es könnte eine Kalorienüberlastung bedeuten, wenn es um Eiscreme, Kekse, Chips und andere köstliche Nahrungsmittel geht. Verzichte nicht auf diese Leckereien – betrüge dich einfach ein wenig, indem du das, was du siehst, änderst.

Unser Tipp: Serviere die Chips in einer kleinen Schüssel (und nicht aus der Tüte). Nimm kleineres Geschirr und kleinere Teller, wodurch kleine Teile größer aussehen.

5. Abwechslung bei deinen Trainingseinheiten

Behalte deine Laufstrecke oder dein übliches Training bei, aber wirf auch neue Aktivitäten ein. Auf diese Weise können weniger trainierte Muskeln trainiert und anpassungsfähige Veränderungen auf Mikroebene geschaffen werden. Beispielsweise werden neue Muskeleiweiße und Zellkammern aufgebaut, die mehr Kalorien verbrennen können.

Unser Tipp: Warst du bei winterlichem Wetter im Haus? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um einen Bootcamp-Kurs oder das Hallenbad auszuprobieren.

Mehr „zusätzliche“ Aktivitäten

Sport ist nicht der einzige Weg, um Kalorien zu verbrennen. Alltägliche Aufgaben wie Gehen, Stehen und Reinigen können einen großen Einfluß auf deinen gesamten Kalorienverbrauch haben. Ebenso kannst du die Balance der Gewichtsabnahme zu deinen Gunsten beeinflussen. Informiere dich in deiner beruflichen und privaten Umgebung über Möglichkeiten, wie du selbst aktiver agieren kannst.

Unser Tipp: Du solltest nicht länger als 30 Minuten am Stück sitzen – setze einen Timer, der dich daran erinnert, aufzustehen. Schau im Stehen und beim Falten deiner Wäsche fern. Wenn dein Arbeitgeber es anbietet, besorg dir bei der Arbeit einen Stehpult und nimm die Treppe.